SWR3 Kurzmeldungen

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19. April 2019

Ostukraine: Verhandlungen zur Osterwaffenruhe vorerst gescheitert

Die Verhandlungen über eine Waffenruhe zu Ostern in der Ostukraine sind in der vergangenen Nacht gescheitert. Das hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mitgeteilt, die bei den Gesprächen vermittelt hat. In der Konfliktregion bekämpfen sich seit fast fünf Jahren ukrainische Truppen und prorussische Separatisten, die von Moskau unterstützt werden. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Am Sonntag wird in der Ukraine ein neuer Präsident gewählt. Viele hoffen, dass dann die ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen in dem Konflikt wieder in Gang kommen.

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19. April 2019

Juncker findet deutsche Klimapolitik ungenügend

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kritisiert die deutsche Klimapolitik. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte Juncker, er staune, dass Deutschland die festgelegten Klimaziele nur ungenügend umsetze. Aber inzwischen habe die Bundesregierung zumindest ein Klimakabinett gebildet. Damit werde sich Deutschland in gemäßigtem Tempo den Klimavorgaben nähern. Die Minister im Klimakabinett sollen Gesetze vorantreiben, damit die Klimaschutzziele für 2030 auch tatsächlich erreicht werden. Sympathie äußerte Juncker für die weltweiten Schülerproteste für mehr Klimaschutz. Er begrüße es, dass nach jahrelanger Erlahmung wieder junge Menschen auf die Straße gingen, weil sie sich Sorgen um die Zukunft machten.

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19. April 2019

Christen erinnern an Kreuzigung Jesu

In der ganzen Welt erinnern Christen heute am Karfreitag an die Kreuzigung Jesu. Deutsche Bischöfe rufen in ihren Predigten zu Respekt, Toleranz und mehr Miteinander auf. Nach den Worten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, müssten Christen gerade in Europa dafür sorgen, dass nicht wieder Hass und Misstrauen gesät würden. Europas christliche Prägung werde in einem Miteinander der Völker und Nationen erkennbar, so Marx. In Rom leitet Papst Franziskus nach einer Messe im Petersdom die Kreuzwegprozession. Tausende Gläubige werden erwartet.

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19. April 2019

1.800 Kinder sitzen um Tripolis fest

Das Kinderhilfswerk Unicef fordert, dass Mädchen und Jungen dringend aus dem Krisengebiet in Libyen weggebracht werden müssen. Sie hätten zu wenig Essen, Wasser und Medikamente. In den Außenbezirken der Hauptstadt Tripolis sitzen nach UNO-Angaben knapp 1.800 Kinder zwischen den Fronten des bewaffneten Konfliktes fest. Der UNO-Sicherheitsrat konnte sich gestern nicht auf einen gemeinsamen Waffenstillstand einigen. Kämpfer des abtrünnigen Generals Haftar sind bis an die Grenze von Tripolis vorgedrungen.

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19. April 2019

Datenpanne bei Facebook größer als gedacht

Facebook hat eingeräumt, dass die Datenpanne Mitte März ein größeres Ausmaß hatte als bislang bekannt. Auch die Passwörter von Millionen Nutzern der Fotoplattform Instagram seien unverschlüsselt auf internen Servern gespeichert worden, teilte das Online-Netzwerk mit. Bislang war von einigen Zehntausend Betroffenen die Rede. Erst gestern wurde bekannt, dass Facebook ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von 1,5 Millionen neuen Nutzern hochgeladen hat.

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19. April 2019

Reaktionen nach Mueller-Bericht

US-Präsident Donald Trump hat die Darstellung zurückgewiesen, er habe zwischenzeitlich Russland-Sonderermittler Robert Mueller entlassen wollen. Trump schrieb auf Twitter, er hätte jeden feuern können, wenn er gewollt hätte. Zuvor ist der Abschlussbericht des Sonderermittlers veröffentlicht worden. Darin heißt es, der Präsident habe Muellers Entlassung erzwingen wollen. Dennoch sieht sich Trump mit dem Bericht endgültig entlastet. Er twitterte „Game Over“ – das Spiel ist aus. Die Demokraten sehen in dem Bericht Beweise für Trumps Fehlverhalten.

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19. April 2019

Bildungsministerin will Gütesiegel für Künstliche Intelligenz

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für ein offizielles Gütesiegel für Produkte mit Künstlicher Intelligenz ausgesprochen. In einem Gastbeitrag für die Rheinische Post schrieb die Ministerin, man sollte über einen TÜV für Künstliche Intelligenz aus Europa nachdenken. Ein solches Gütesiegel könne ein gutes Verkaufsargument sein. Vertrauen sei Voraussetzung dafür, dass Menschen Künstliche Intelligenz nutzen wollten.

Erst waren es Gerüchte, nun hat Sylvie bestätigt: Die Beziehung soll wieder passé sein, aber allem voran sucht sie diesmal nicht nach „Mr. Right Now“, sondern nach „Mr. Right“.

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