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Was haben das New Yorker Stadtviertel 'Upper West Side' und die südafrikanische Stadt 'Soweto' gemeinsam? Ganz einfach: So bezeichnet die US-amerikanische Indie-Rock-Band Vampire Weekend ihren ganz eigenen Musikstil: 'Upper West Side Soweto'. Und wie hört sich das an?

Die vier Jungs aus New York City mischen in ihrer Musik Indiepop mit Afrobeat, und New Wave trifft auf Punk und Weltmusik. Bereits vor zwei Jahren trafen sich Ezra Koenig (Gesang, Gitarre), Chris Tomson (Schlagzeug), Chris Baio (Bass) und Rostam Batmanglij (Keyboard, Gitarre, Gesang) auf dem Campus ihrer Universität und gründeten die Band Vampire Weekend – benannt nach dem Titel eines Films, den Sänger Ezra gerade mit Freunden drehte. Kurze Zeit später konnten sie die Kritiker der 'New York Times' für sich gewinnen, 2007 erschien dann das selbstbetitelte Debütalbum, das in Deutschland seit Februar 2008 in den Regalen steht. Am 18. August veröffentlichten sie hierzulande ihre inzwischen vierte Single "Cape Cod Kwassa Kwassa", ein Track in Anlehnung an einen traditionellen kongolesischen Tanz aus den 80er Jahren. Das Musikmagazin 'Rolling Stone' wählte "Cape Cod Kwassa Kwassa" schon letztes Jahr auf Platz 67 der 100 besten Songs 2007. Die Aufnahme afrikanischer Rhythmen in ihre Musik lässt unter anderem Einflüsse von Paul Simons "Graceland" und den Talking Heads erkennen.