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Die Stranglers gründeten sich 1974 in der süd-englischen Kleinstadt Chiddington um Hugh Cornwell, den späteren Sänger und Gitarristen. Der war gerade mit seinem Biochemie-Studium fertiggeworden und suchte nun über eine Zeitungsanzeige einen Drummer für seine Band Johnny Sox. Jet Black (bürgerlich: Brian Duffy) meldete sich und man kam zusammen. Kurz darauf verließen aber die drei übrigen Mitglieder die Band; Johnny Sox war Geschichte. Hugh und Jet suchten also nach neuen Mitstreitern für eine neue Band. Bassist Jean-Jacques Burnel nahmen sie auf einer Landstraße als Anhalter mit, Gitarrist wurde Hans Waermling, ein Kumpel von Hugh aus Studienzeiten. Der verlässt die Gruppe später wieder und wird nicht durch einen neuen Gitarristen, sondern durch den Keyboarder Dave Greenfield ersetzt. Die Stranglers setzen damit einen Gegenpol zur aufkommenden Punk-Hysterie. 1976 bekommen sie den ersten Plattenvertrag, ihren größten Erfolg haben sie 1981 mit der Single "Golden Brown". 1990 steigt Bandgründer Hugh Cornwell aus. Mit neuem Sänger (Paul Roberts) machen die Stranglers weiter, mittlerweile deutlich pop-orientierter.